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Kloster-Gin

Der erste Gin aus dem Kloster

 

In Bochum-Stiepel liegt seit fast genau 30 Jahren das Kloster der Zisterziensermönche des Stifts Heiligenkreuz. Hier wird der der Bochumer Monastic Dry Gin produziert, eine Kreation von Pater Justinus. „Ich habe schon immer gerne Gin getrunken“, verrät er mit einem Augenzwinkern. Jedes Kloster habe seinen eigenen Klosterlikör. „Das war früher ganz typisch.“ Als er vor zwei Jahren nach Bochum kam, hatte er sich überlegt, welches spannende Projekt er angehen könnte, das eine Relevanz für Bochum und das Kloster Stiepel hat und aus einer monastischen Tradition bzw. eigenen Produktion kommt. Klöster und Alkohol seien ja keine neue Kombination: Klosterbrauereien und Trappistenbier, Klöster mit Weinberg sowie der obligatorische Kräuterlikör in fast jedem Klosterladen – im erst 30 Jahre alten Kloster Stiepel selbst gibt es den Benedictustropfen – sind seit Jahrhunderten Tradition. Die Abtei Heiligenkreuz in Österreich, zu der das Kloster Stiepel gehört, habe bereits seit 1144 ein eigenes Weingut, so der Pater. Aber es sollte etwas eigenständiges sein und so entstand der Gedanke, einen eigenen Gin zu kreieren.

Außerdem ist in der Wacholder-Spirituose das drin, womit sich Klöster auskennen: "Seit Jahrhunderten wird in Klöstern das Wissen über Kräuter, ihren Anbau und ihre Wirksamkeit bewahrt", sagt Pater Justinus. Dieses Wissen musste aber erst einmal übertragen werden in die Ginproduktion und eine ganze Reihe von Tests waren nötig, um die richtige Rezeptur zu finden.

Nach einiger Zeit fühlte sich Pater Justinus so weit, um nach seinem Rezept einen ersten Versuch zu wagen. "Meine Mitbrüder waren die Versuchskaninchen, die durch die ersten Fehlproduktionen hindurch mussten", erinnert sich der 45-Jährige an den Spätsommer 2017, an dem er an dem "Monastic Dry Gin" herumfeilte. Als dann die perfekte Geschmacksrichtung gefunden war, ging es an die Produktion. Pater Justinus füllte die ersten 300 Liter in Flaschen ab. Zum Advents- und Weihnachtsgeschäft 2017 kam sein Gin in den Klosterladen in Stiepel – und er kam gut an. Mittlerweile findet der Klostergin immer mehr Freunde und auch die ersten Restaurants haben ihn auf die Karte genommen.

0,5 l · Glasflasche · nummeriert
44,90 € *

Um welche Kräutermischung es sich handelt, hält Pater Justinus geheim. Herauszuschmecken ist neben der Wacholdernote etwas Zitrushaftes, was auf Zitrone und Zitronenmelisse schließen lässt, sowie Ingwer. Der Pater verrät soviel: Der Basilikum und die Pfefferminze wachsen im Stiepeler Klostergarten, während er die Orangen und Zitronen von Zisterzienserinnen aus Italien und Südfrankreich kauft. Kein Klosterprodukt ist bislang der Wacholder, den der Pater aus der Toskana importiert. Aber er kann sich gut vorstellen, dass eines Tages in seinem Mutterkloster in Heiligenkreuz Wacholdersträucher wachsen, denn "wir Klöster haben so viele hochwertige Produkte, wir sollten viel mehr zusammenarbeiten und unsere Schätze in einem Netzwerk gegenseitig anbieten."


Das Besondere an dem Gin ist seine unverkennbare Wacholdernote, die sofort zu erkennen ist. Aber wenn man nachspürt, merkt man etwas frisch-spritzig Zitronenhaftes. Seine  42% sind zwar ziemlich heftig, „aber sehr mild und fein auf der Zunge beim Abgang.“ Damit schmeckt er sowohl als Cocktail oder Gin Tonic als auch pur. „Mich hat selbst überrascht, wie gut er als Verdauungsschnaps schmeckt.“ Pater Justinus empfiehlt, den Monastic Dry Gin zimmerwarm zu genießen. 

Der Monastic Dry Gin entspringt klösterlichen Mauern. Die Kraft der Stille und die Reinheit der Gedanken formen diesen Gin zu einem einzigartigen Erlebnis voller Mystik und Glanz. Er ist geschaffen aus erlesenen Kräutern der Natur, Charakterstärke und der tiefen Weisheit mönchischen Lebens.

 

Deshalb führen wir diesen außergewöhnlichen Gin ab sofort in unserem Shop.

Lassen Sie sich von dieser Komposition berühren.

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